
Hi, ich bin Jenni
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal die Person bin, die hinter der Kamera steht.
Eigentlich hat alles damit angefangen, dass jemand anderes einen Moment von meinem Hund eingefangen hat, den ich selbst so gar nicht gesehen hätte. Ein kurzer Augenblick, im Laufen, nichts Geplantes. Und genau der hat gesessen. Da war mir klar: Genau das will ich auch können.
Heute ist genau dieser Moment der Grund, warum ich fotografiere.
Nicht das perfekte Bild. Nicht die perfekte Pose. Sondern dieser eine Augenblick, in dem plötzlich alles passt. Wenn ich nach einer Serie auf mein Kameradisplay schaue und da ist dieses eine Bild, mit dem niemand gerechnet hat. Das ist der Moment, für den ich das mache.
Ich arbeite nicht mit gestellten Hunden. Ich rücke keine Pfoten zurecht, damit es „schöner aussieht“. Mich interessiert nicht, ob alles perfekt ist. Mich interessiert, ob es echt ist.
Denn genau das sind die Bilder, die bleiben.
Die meisten sehen nur das Shooting. Was davor passiert und was danach kommt, sieht keiner. Die Vorbereitung, das Aussortieren, die erste Bearbeitung, das Warten, die finale Ausarbeitung. In jedem einzelnen Bild steckt Zeit. Und vor allem steckt da etwas drin, was man nicht planen kann: Gefühl.
Meine Bilder entstehen nicht, weil alles kontrolliert ist. Sondern weil ich den Moment sehe, bevor er wieder weg ist.
Und vielleicht ist das auch der Grund, warum mir das so wichtig ist.
Die Zeit mit unseren Hunden ist begrenzt. Viel zu kurz, wenn man ehrlich ist. Und genau deshalb fotografiere ich. Nicht für „schöne Bilder“, sondern für Erinnerungen, die bleiben, wenn der Moment längst vorbei ist.
Wenn ich durch die Kamera schaue, bin ich einfach da. Kein Training, kein Müssen. Nur dieser eine Augenblick.
Und genau den halte ich fest.
Meine Geschichte
Eigentlich hat alles schon als Kind angefangen. Ich bin mit einer kleinen Kamera durch die Gegend gelaufen und habe Filme verknipst, sehr zum Leidwesen meiner Eltern, weil das Entwickeln damals richtig ins Geld ging.
Später war ich dann irgendwann überzeugt, dass Kreativität einfach nicht mein Ding ist. Rückblickend ziemlich schräg, weil ich immer gern gemalt habe, aber gut.
2006 habe ich mich mit meiner Hundeschule selbstständig gemacht. Zwei Jahre später stand eine Kollegin mit einer semiprofessionellen Kamera auf meinem Platz und hat Bilder gemacht. Und genau da hat’s Klick gemacht. Ich wollte das auch. Für meine Gruppen, für meine Website, aber vor allem für meine eigenen Hunde.
2008 zog dann meine erste Spiegelreflexkamera ein. Welche genau, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Bis 2011 habe ich damit hauptsächlich im Automatikmodus fotografiert und hatte trotzdem schon viel Spaß daran, erste kleine Shootings anzubieten.
Der erste große Schritt kam 2011 mit einem Workshop bei Daniela Drews. Plötzlich waren die Bilder ganz anders. Technischer, bewusster. Trotzdem hat es noch gedauert, bis ich mich wirklich aus meiner Komfortzone rausgetraut habe.
Ab 2017 habe ich mich dann richtig reingearbeitet. Kamera, Licht, Bildaufbau, Bearbeitung. Ich habe Seminare besucht, Coachings gemacht, Tutorials durchgearbeitet und mir vieles selbst beigebracht. Im Nachhinein war das wie eine eigene kleine Ausbildung, nur ohne festen Rahmen.
Eine klassische Fotografenausbildung habe ich nicht. Aber ich habe sehr viel ausprobiert, sehr viel gelernt und auch sehr viele Fehler gemacht. Wenn ich heute manche alten Bilder sehe, denke ich manchmal: Spannend, dass das jemand gekauft hat.
2019 habe ich mich dann auch mit der Fotografie offiziell selbstständig gemacht und es bis heute keinen Tag bereut.
Anfangs habe ich mit Canon fotografiert, bin aber irgendwann an den Punkt gekommen, an dem ich gemerkt habe: Das passt einfach nicht. Die Ergebnisse waren nicht so, wie ich sie haben wollte, obwohl ich wusste, dass ich sauber arbeite.
Also habe ich umgestellt. Weg von der Spiegelreflex, hin zu spiegellos. Und weg von Canon. Am Ende ist es Nikon geworden. Erst eine Z7II, später dann die Z9 und dann das leichtere Modell, die Z8. Seitdem passt es einfach. Technik, Handling, Ergebnis.
Bei den Objektiven arbeite ich viel mit lichtstarken Festbrennweiten und ergänzend mit Sigma-Zooms. Die sind zwar schwerer, aber genau diese Bildwirkung will ich haben.
Die Fotografie und das Gefühl

Als ich 2017 angefangen habe, mich intensiver mit Fotografie zu beschäftigen, haben alle von „Gefühl im Bild“ gesprochen. Ich konnte damit nichts anfangen. Klar, ich hatte mal eine Bildidee, aber dieses „Ich muss jeden Tag fotografieren“-Gefühl? Hatte ich nicht.
Rückblickend logisch.
Ich war komplett mit Technik beschäftigt. Welche Einstellung macht was, wann benutze ich was, wie greift alles ineinander. Und ehrlich gesagt: Viel ausprobiert habe ich damals nicht. Das Handling meiner Kamera hat mich eher ausgebremst. Ich musste über jeden Handgriff nachdenken. Nichts lief einfach nebenbei.
Anfang 2021 wusste ich vieles theoretisch, aber es war nicht automatisiert. So wie Autofahren am Anfang. Man kann es, aber es ist noch nicht flüssig.
Und dann kam die Nikon.
Plötzlich hat alles Sinn gemacht. Die Kamera liegt so in der Hand, dass man arbeiten kann, ohne ständig nachdenken zu müssen. Die wichtigsten Einstellungen sind da, wo man sie braucht. Ich musste die Kamera nicht mehr vom Auge nehmen, um irgendwas zu suchen.
Und genau da hat sich etwas verändert.
Auf einmal ging es nicht mehr um Technik. Auf einmal ging es um Bilder.
Ich konnte das anwenden, was ich mir über Jahre aufgebaut hatte. Ich musste nicht mehr überlegen, sondern konnte reagieren. Beobachten. Timing nutzen.
Seitdem habe ich wirklich Lust zu fotografieren. Ich nehme die Kamera mit, weil ich bereit sein will, wenn ein Moment passiert, nicht weil ich „üben muss“.
Und ich liebe es, danach die Bilder durchzugehen und auswählen zu können, statt zu hoffen, dass überhaupt etwas scharf geworden ist.
Heute kann ich mich auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: den Moment und den Hund vor meiner Kamera.
Und ja, bevor das falsch rüberkommt: Ich glaube nicht, dass es an Canon lag. Es hat einfach für mich nicht gepasst. Man muss seine Kamera finden, genau wie seinen eigenen Weg.
Seitdem bin ich selten ohne unterwegs. Vor allem dann nicht, wenn meine Hunde dabei sind.

Ein bißchen zu mir persönlich
Ich bin 1978 geboren und im Raum Hildesheim aufgewachsen. Hunde begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Mein erster eigener Hund war ein Dackel, später habe ich viele Jahre die Hunde aus der Nachbarschaft ausgeführt.
Mit 14 stand für mich fest: Umzug nur mit Hund. Meine Eltern haben ihr Wort gehalten und Benji, ein Irish-Settermix, zog bei uns ein. Er hat mich viele Jahre begleitet, leider viel zu kurz.
Beruflich bin ich zunächst einen anderen Weg gegangen. Ich habe eine Ausbildung zur Speditionskauffrau gemacht und in verschiedenen Bereichen gearbeitet, bis ich im Callcenter eines großen Mobilfunkanbieters gelandet bin. Technik lag mir schon immer, Probleme lösen auch.
2006 wurde dann ein Wendepunkt. Aus einem Wurf unserer Familienhündin zogen Naya und Cassidy bei mir ein. Im selben Jahr habe ich mich mit meiner Hundeschule selbstständig gemacht.
2013 kam meine Lebensgefährtin Nicole mit ihren beiden Hunden Benny und Mona dazu. Ein Jahr später zog KissMe ein, eine kleine, sehr selbstbewusste Papillonhündin. 2015 mussten wir uns viel zu früh von Naya verabschieden, was eine große Lücke hinterlassen hat. Im selben Jahr kam Mojo dazu, der diese Lücke ein Stück weit auffangen konnte.
Leider mussten wir auch Benny 2016 viel zu früh gehen lassen. 2018 folgte Mona, nach einem langen gemeinsamen Weg. 2021 haben wir uns dann von Cassidy verabschiedet, die fast 15 Jahre alt geworden ist. Und 2022 haben wir unser Herz an den kleinen verrückten Papillonrüden Yari verloren.
Jeder dieser Hunde hat seine eigene Geschichte hinterlassen. Und genau deshalb ist mir das Festhalten von Momenten heute so wichtig.
Denn die Zeit mit ihnen ist endlich. Und Bilder sind das, was bleibt.
Natürlich gäbe es noch viel mehr zu erzählen. Aber am Ende geht es hier nicht um meine komplette Geschichte, sondern darum, was du mitnimmst: echte Erinnerungen.
Was Du bekommst - und was Du nicht bekommst -, wenn Du meine Dienste als Fotografin in Anspruch nehmen möchtest

Die Fotografie ist für mich kein klassischer Job geworden, sondern eher ein Teil von mir, den ich lange gar nicht mehr auf dem Schirm hatte: meine Kreativität.
Und genau deshalb ist mir wichtig, dass sie sich gut anfühlt. Dass ich Lust darauf habe. Denn nur dann entstehen die Bilder, die du dir wünschst.
Ich fotografiere in erster Linie Hunde, auf Anfrage auch Pferde oder Katzen. Wenn du mit deinem Tier zusammen aufs Bild möchtest, ist das natürlich möglich.
Was ich nicht mache: klassische Peoplefotografie. Keine Hochzeiten, keine Paarshootings, kein Babybauch. Wenn du dafür jemanden suchst, kann ich dir gerne Kontakte aus dem Raum Hildesheim nennen.
Du bekommst von mir keine Druckprodukte. Alle Bilder erhältst du als Download.
Und ein Punkt ist mir noch wichtig: Schau dir meine Bilder genau an. Wenn dir mein Stil gefällt, passt es. Denn genau so werden auch deine Bilder aussehen.
Ich arbeite kreativ. Das heißt, ich nehme mir die Freiheit, Dinge so umzusetzen, wie sie für mich stimmig sind.
Kontakt
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